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Mittagsbetreuung für Hauptschüler 2001

Projekthintergrund
Lange schon haben wir uns überlegt, ob nicht eine Mittagsbetreuung für Schüler in Zusammenarbeit mit der Rotthauser Hauptschule Am Dahlbusch möglich sei. In diesem Zusammenhang hat es bereits in der Vergangenheit Treffen gegeben, und Konzeptionen und Erfahrungsberichte anderer Anbieter solcher Dienstleistungen wurden gelesen.
Die Verantwortlichen der Schule haben sich dabei sehr kooperativ gezeigt; inzwischen wurde eine gemeinsame Konzeption für das Projekt erarbeitet.
 

Grundsätzliche Überlegungen
Die Kinder und Jugendlichen, die die Rotthauser Hauptschule besuchen, benötigen in vielerlei Hinsicht eine verstärkte Beachtung und Förderung.
Viele sind es nicht mehr gewohnt, ihren Tag sinnvoll zeitlich und arbeitsmäßig zu strukturieren, da die familiären Strukturen nicht genügend Rückhalt geben.
Die Konzentrationsfähigkeit einiger Schüler ist beeinträchtigt; ihre schulischen Leistungen im allgemeinen und die Leistungen, die sie in ihren Hausaufgaben zeigen, weisen starke Mängel auf.
Das Sozialverhalten zahlreicher SchülerInnen läßt stark zu wünschen übrig; einige Kinder sind hyperaktiv.
Manche Eltern können ihren Kindern aufgrund von Berufstätigkeit oder aus anderen Gründen nicht die in vielerlei Hinsicht notwendige umfassende Betreuung und Förderung zukommen lassen.
Es gibt auch Schüler, die nicht mehr regelmäßig zu Mittag essen.
 

Ziele des Projektes
Aus den obigen Ausführungen ergeben sich letztlich die Ziele, die hier noch einmal aufgeführt werden:


Zielgruppe und praktische Umsetzung
Wir wenden uns mit dem Projekt an insgesamt 15 Kinder ab Klasse 5, die an drei Tagen in der Woche in unserem Jugendzentrum betreut werden sollen.
Nach eingehenden Überlegungen halten wir es für sinnvoll, unser Angebot für die Schüler und Eltern so verbindlich wie möglich zu machen.
Das heißt z.B., daß die Schüler angemeldet werden müssen und daß die Eltern einen finanziellen Eigenbeitrag für die von uns erbrachten Leistungen zahlen. Sie sollen ebenfalls in die Planung, Durchführung und Begleitung des Projekts einbezogen werden.
Wir wollen Eltern und Schülern gegenüber die Sinnhaftigkeit und Attraktivität unseres Angebots in den Vordergrund stellen und wünschen uns dafür auf der anderen Seite eine verbindliche Teilnahme der Schüler und aktive Unterstützung durch die Eltern. Ob dies in der Praxis so funktionieren wird, wird sich zeigen; es ist uns bewußt, daß es andere ähnlich gelagerte Angebote gibt, die die Teilnahme weit offener handhaben. Unser Ansatz scheint uns aber für alle Beteiligten erheblich mehr Planungssicherheit zu bieten.
Unser Angebot soll aus drei „Bausteinen“ bestehen:

In die Mittagessenversorgung sollen die Eltern einbezogen werden.
Die Hausaufgabenbetreuung soll von Lehrern sowie Honorarkräften durchgeführt werden.
Für die Projekte werden Honorarkräfte angeworben.
Die drei Projekte, die zunächst angeboten werden, sind: Nach einem halben Jahr soll überprüft werden, ob einzelne dieser Projekte weiterlaufen oder ob andere angeboten werden sollen.

Es sind regelmäßige Treffen der Verantwortlichen der Schule und von unserer Seite geplant, um den Projektstand zu reflektieren.
Dazu kommen Treffen mit den beteiligten Projektleitern und Eltern, um einen ständigen Erfahrungsaustausch zu gewährleisten.
 

Ralf Müller
 
 

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