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Projekt Regenbogenfisch als Schwarzlichttheater

"Der Regenbogenfisch muß erst noch lernen, daß man Freunde nicht durch Schönheit gewinnen kann, sondern indem man Freude schenkt...."
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Regenbogenfisch1. Projekthintergrund
Aufgrund von Beobachtungen verschiedener Altersgruppen ist aufgefallen, daß Vereinzelung, Egoismus und Gewalt unter Kindern sehr stark zugenommen hat.
Wir haben in unseren Kindergruppen die Erfahrung gemacht, daß Rollen- und Theaterspiele bei den Kindern sehr gut ankommen und auch dabei helfen können, die oben genannten Probleme aufzugreifen. Daraus entwickelte sich die Idee, ein Theaterstück mit Kindern zu erarbeiten und aufzuführen.
Aus diesem Grund haben wir uns für die Geschichte des Regenbogenfisches entschieden, die in hervorragender Weise dazu beitragen kann, den Kindern  andere friedliche Möglichkeiten aufzuzeigen, miteinander umzugehen.

2. Ziele des Projekts
Die Kinder sollen erfahren, wie sie kooperativ  miteinander umgehen können.
Das bedeutet, daß sie Absprachen treffen müssen, miteinander in Diskussionen kommen und Kompromisse eingehen müssen.
Die Selbständigkeit wird gefördert, indem die Kinder eigenverantwortlich arbeiten und die Anleiterinnen den Kindern bei Problemen  zur Seite stehen.
Durch die Aufführung des Theaterstückes am Ende des Projektes soll das Selbstbewußtsein der Kinder gestärkt werden, indem sie sich selbst und die erbrachte Leistung präsentieren.

3. Zielgruppe
An dem Projekt können Kinder im Alter von 8 - 12 Jahren teilnehmen, da diese die motorischen und kognitiven Fähigkeiten besitzen, um das Projekt erfolgreich umzusetzen.
Die Geschichte ist für Kinder unserer Zielgruppe am besten geeignet.

4. Praktische Umsetzung und Dauer
Wir treffen uns drei Monate lang 1x in der Woche für ca. 1,5 Std., um das Projekt durchzuführen.
Bei der Einführung  wird den Kindern anhand von Dias die Geschichte des Regenbogenfisches nahegebracht.
Zusätzliche Unterstüzung bekommen wir vom Kinderchor der Ev. Kirchengemeinde Rotthausen, der bei der Aufführung des Theaterstückes ebenfalls mitwirkt.
Um den Zusammmenhalt der Gruppe zu fördern, veranstalten wir eine Übernachtung im Jugendheim, gemeinsame Spiele, Kochen eines "Unterwassermahls".
In Eigenverantwortung gestalten die Kinder die Kulisse und ihre Kostüme für die Aufführung.
Während des Projektes werden alle Aktionen auf Video festgehalten.

5. Weiterarbeit nach dem Projekt
Zum Abschluß des Projektes laden wir alle SchauspielerInnen und SängerInnen zu einem " Unterwasserball" ein.
Da es ein Danke-Schön an die Kinder sein soll, gestalten die Anleiterinnen die Disko des Jugendheims und sorgen für Essen und Getränke.
Außerdem erhalten die Kinder an diesem Nachmittag eine Kopie des Videofilms.
Anschlußprojekte, z.B. die Umsetzung weiterer Regenbogenfischgeschichten, sind denkbar.Regenbogenfisch

6. Dokumentation
Das Projekt wird im Internet, in Form einer kleinen Broschüre und in der Presse dargestellt.


Sachbericht – Schwarzlichprojekt „Der Regenbogenfisch“
der Evangelischen Jugend Rotthausen 2000
 

Zeitrahmen
Das Schwarzlichtprojekt „Der Regenbogenfisch“ begann Mitte September 2000 und wurde am Ende Dezember 2000 mit einer Vorführung des Erarbeiteten in unserem Saal des Gemeindehauses abgeschlossen. Am Ende des Projektes gab es für alle Beteiligten noch eine kleine Unterwasserabschlussparty in der Disko unseres Hauses.
Im Rahmen der Maßnahmendauer haben wir uns mit den angemeldeten Kindern an 10 Donnerstagen für 1 ½ und 2 Samstagvormittagen getroffen.

Umsetzung
Zu Beginn des Projektes hatten die Kinder erst einmal die Möglichkeit, die Dunkelheit und das Schwarzlicht für sich zu entdecken. Sie konnten ausprobieren, welche Effekte man mit Schwarzlicht erzielen kann. In Zusammenarbeit mit einem Spiel - und Theaterpädagogen brachten wir den Kindern die Tipps und Tricks im Schwarzlicht näher.
Für die Aufführung am Ende des Projektes mussten die Requisiten erstellt werden.
Natürlich kam dabei das Proben und Spielen im Schwarzlicht nicht zu kurz. Wieder und wieder wurde das Stück geprobt, und schließlich war es so gut eingeübt, dass es bühnenreif war.
Nach einer anstrengenden Generalprobe gemeinsam mit dem Kinderchor unserer Gemeinde fand im Dezember 2000 eine gelungene Vorstellung statt, die sowohl die ca. 150 Besucher als auch alle Beteiligten noch lange in guter Erinnerung behalten werden.

Abweichungen von den Planungen
Nach unserem 3. Treffen bemerkten wir, dass die Probezeit von 2 Stunden für die Kinder zu lang war. Also verkürzten wir unsere Treffen auf 1 ½ Stunden, die zum Proben des Stückes auch gut ausreichten.
Das geplante Vorbereitungs- und Übernachtungswochenende in unseren Räumen des Jugendheimes wurde von den Kindern wider Erwarten nicht angenommen. So mussten die Requisiten während der wöchentlichen Treffen in jeweils 1 ½ Stunden erstellt werden. Das warf unsere Zeitplanung ein wenig über den Haufen. Durch die 2 Samstagvormittage ließ sich alles wieder in die richtige Zeitplanung rücken.
Die Zusammenarbeit mit dem Kantor und dem Kinderchor unserer Gemeinde war auch nicht von vornherein geplant. Die Kinder des Chors und der Theatergruppe probten jeweils für sich allein und trafen nur bei der Generalprobe und der Aufführung zusammen.
 

Tanja Kolenda
Nicole Olbrich
Carolin Bange
 

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