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Wir lassen die Puppen tanzen

Zeitraum und Zielgruppe
Beginnend am 9. Februar soll bis zum 21. Juni 2008 ein Puppenspieltheater selbst erarbeitet werden. Das Projekt findet wöchentlich samstags im Zeitraum von 17 bis 19 Uhr statt.
Dies ist ein Puppenspielprojekt für ca. 10 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 12 Jahren.

Ziel des Projekts
Mit diesem Projekt soll ein eigenverantwortlicher Umgang mit anderen, gleichaltrigen Kindern, mit bekannten und ggf. neuen Materialien gefördert werden. Ebenso soll das Erarbeiten eines eigenen Spielkonzepts den Kindern Freude und Stolz vermitteln und ein gemeinschaftliches Ergebnis erreicht werden, bei dem jeder einzelne Beitrag zum Gesamtziel führt.

Hintergrund
Da es in unserer Gemeinde bereits verschiedene Theaterprojekte gegeben hat und es außerdem bereits eine Puppenbühne gibt, soll mit diesem Projekt ein neuer Bereich den Kindern bekannt gemacht und näher gebracht werden.
Außerdem ist es in der veränderten Kindheit heute besonders wichtig, kognitive und affektive Fertigkeiten wie Konzentration und Phantasie, aber auch Fertigkeiten wie Hand-Auge-Koordination und Kommunikationsfähigkeit zu stärken und zu fördern. Ebenso wird die Feinmotorik und taktiles Erfahren gefördert.

Inhalt
Um gemeinschaftlich an einem Thema arbeiten zu können, werden den Teilnehmern 3 Geschichtenvorschläge gegeben, die im alltäglichen, phantasievollen, aber auch im fiktiven Bereich liegen können. Damit soll durch Auswählen eines Themas kommunikativ der Inhalt und Handlungsablauf der Geschichte festgelegt werden. Dadurch werden die Teilnehmer von Anfang an mit in die Gestaltung des Projekts einbezogen, und ihre Motivation wird durch das Einbringen eigener Ideen und Vorschläge gestärkt. Ferner lernen die Kinder, sich mit anderen Teilnehmern und dem leitenden Team zusammen auf Arbeitswege und Handlungen zu verständigen.

Materialien
Benutzt werden folgende Materialien:
- Rundholzstäbe: als Handstab zum Festhalten
- Zeitung und Kleister: zur Herstellung und Verarbeitung von Papiermaché
- Verschiedene Plakafarben: u.a. Weiß zum Grundieren, bunte Farben zum Bemalen der Handpuppenköpfe
- verschiedene Pinsel: feine für Gesichtsmerkmale, grobe zum Grundieren und Ausmalen
- dünne Holzstäbchen (wie z.B. Schaschlikstäbe): z.B. zur Bearbeitung der Gesichtszüge
- verschiedene Stoffe: wie z.B. Jeans, Leinen, Baumwollstoff für die Kleidung der Handpuppen
- Filzstoff: für die Fertigung der Hände und eventuellen Zubehörs
- Nähzeug: Nadeln und Garn
- Situationsbezogene Musik
- Scheren und Stifte
- Schwarze Stoffe und Schwarzlicht

Methoden
Erster Schritt ist die Festlegung eines Themas(von drei vorgegebenen Themen) und die sich daraus ergebende Erarbeitung einer inhaltlichen Geschichte.
Anschließend wird Papiermaché hergestellt und zu einer Kugel um ein Ende eines Rundholzstabes geformt. Diese bildet die Grundform eines Gesichts und gleichzeitig eine Vertiefung für einen Finger, der den Kopf bewegt, wenn der Holzstab nach dem Trocknen entfernt wird. Diese Kugel wird entsprechend dem ausgewählten Spielcharakter öfter beschichtet. Danach folgt das Formen von markanten Gesichtsmerkmalen, wie z.B. Ohren, Nase etc.
Weiter geht es mit einer weißen Grundierung, die als Basis für den Kopfanstrich dienen soll, und anschließend werden Kleider hergestellt, die zur jeweiligen Handpuppe passen. Diese werden mit Händen versehen. Wenn diese Handpuppen gefertigt sind, kann man sie mit und ohne Holzstab bedienen.
Der nächste Schritt ist die gemeinsame Erarbeitung der Dialoge und der Ablauf der zu spielenden Geschichte und der damit verbundenen Proben.
Diese wird mit situationsbezogener Musik in den jeweiligen Spielszenen unterlegt.
Passende Szenen, wie z.B. Traum- oder Nachtszenen können schön anschaulich im Schwarzlicht gespielt und bei einer projektabschließenden Aufführung dargestellt werden.
Bis zu diesem Zeitpunkt werden die einzelnen Arbeitsschritte, ineinander übergehend, mit allen durchgeführt.

Dennis Fleischer, Erzieher

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