zurück zur Startseite der Ev. Jugend Rotthausen

Abschied von Judith Peinecke-Müller
unserer Kollegin aus dem Evangelischen Jugendheim Gelsenkirchen-Buer
am 1.12.2001

Sie lebt aber natürlich noch!!!

Prost Judith!Schade, daß Judith jetzt in Buer aufhört, denn schließlich habe ich viele Jahre lang sehr gut mit ihr zusammengearbeitet.
Das ist ja nicht selbstverständlich, wenn man mal an die vielen Diskussionen um die häufig mangelnde Zusammenarbeit im Hauptamtlichenkreis denkt.
Überhaupt war sie ja auch im Hauptamtlichenkreis Stammgast – wiederum im Unterschied zu manch anderen – und hat die Hauptamtlichen ja auch im Synodalen Jugendausschuß vertreten.
Dort haben wir beide, glaube ich, den Umschwung von der dort früher herrschenden Gutsherrenart zu einem bißchen mehr innerkirchlicher Demokratie eingeleitet.
Und wir beide haben uns ja auch viel mit der Jugendpolitik und mit der Beziehung der Gemeinden zum Jugendpfarramt befaßt.
Judith, was hattest du bloß immer alles in deinem Büro herumliegen???Manch eine Veranstaltung wäre ja auch ohne Judith gar nicht zu Stande gekommen, so hing z.B. einmal der Tag für alle ganz allein an ihr.
Und auch Neujahrsempfänge und Mitarbeitertage wurden mehrfach von ihr ausgerichtet.
Was die Zusammenarbeit mit Rotthausen angeht, vergesse ich jetzt sicher etwas, aber ich will versuchen, die wesentlichen Dinge aufzuzählen:
Unsere gemeinsamen England-Begegnungen; sie begannen mit einem Besuch unserer englischen Freunde und Freundinnen 1991 beim Kirchentag im Ruhrgebiet, und wir haben sie dann von 1992-1997 6 mal durchgeführt – und wir hätten es ja auch noch länger gemacht, wenn wir noch englische Partner gehabt hätten.
Als in unserem Jugendheim mal mitten im Winter die Heizungsanlage erneuert wurde (wie sinnig!), durften wir mit unseren Jugendlichen das Jugendheim in Buer besuchen.
Es gab sogar mal eine gemeinsame Kinder- und eine gemeinsame Jugendfreizeit von Buer und Rotthausen.
Und wir haben gemeinsam im Internet geforscht und damit die inhaltlichen Grundlagen für den Mitarbeitertag im Jahre 2001 geschaffen.
Und zuletzt hat Judith sogar trotz ihrer Höhenangst das große Erlebnis gewagt; und wenn sie sich dabei auch nicht selbst vom 30 Meter hohen Feuerwachtturm abgeseilt hat, so haben es doch Bueraner und Rotthauser Kinder gemeinsam getan.
Wenn ich das jetzt alles so Revue passieren lasse, könnte eigentlich unsere Zusammenarbeit auch ein Beispiel für andere Jugendeinrichtungen sein.
Ich habe Judith immer als interessiert für neue Trends und als äußerst zuverlässig bei der Durchführung gemeinsamer Aktionen erlebt.
Was auch immer sie nun beruflich in Zukunft beruflich machen wird; diese Qualitäten werden sicher in jeder Arbeitsstelle gefragt sein. In diesem Sinne wünsche ich Judith – hoffentlich doch im Namen aller Rotthauser – also für die Zukunft alles Gute!

Ralf Müller
 
 

zurück zur Startseite der Ev. Jugend Rotthausen