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Der Rückblick auf das Jahr 2006 im

Evangelischen Jugendheim Rotthausen

Wieder einmal will ich versuchen, die wesentlichen Ereignisse dieses Jahres aufzulisten. Bei der Menge ist es gar nicht so einfach, dabei nichts zu vergessen.
Mit ein paar Herren war ich in Berlin, und wir haben so viele Dinge geschafft, wie es uns nicht einmal in Paris gelungen ist. Treibende Kraft war dabei aber diesmal nicht ich, sondern der Norman Töpfer. Ich sage nur: „Da ist er wieder, die Verbindung steht!“
Später waren wir noch einmal, diesmal mit der FDP, in Berlin, wobei wir uns mit ernsthaften Themen wie der Stasi-Vergangenheit beschäftigt haben und wo wir immer essen waren. Nicht immer wurde ich sofort als der Vegetarier identifiziert, manchmal wurde mir als erstem ein Fleischgericht hingestellt.
Viel getanzt wurde in diesem Jahr wieder, viele Aufführungen gab es, gesungen wurde auch, die Musicalgruppe ging auf Tournee, und zweimal wurde es auch gruselig, nämlich bei der Halloweenparty und beim musikalisch hochwertigen Grusical.
Gruselig wird es einem auch, wenn man an die vielen Einbrüche denkt, von denen wir in diesem Jahr heimgesucht wurden.
Beim Ferienprogramm ging es dagegen lustiger zu, dort waren viele Märchenfiguren zugegen, das Dornröschen zum Beispiel, welches zum Schluß ja auch erweckt wurde, und eine Hexe samt Hänsel und Gretel begegnete uns beim Kinderfest auch noch einmal.
Bei einem Kickerturnier wurden Pokale überreicht, aber man hätte ebenso die Holzkunstwerke überreichen können, die wir mal mit Kindern gebastelt haben und von denen eins in unserer Küche hängt.
Inzwischen haben wir statt eines Holz-Zivi einen Technik Zivi, der auch schon mindestens einen Freund hier gefunden hat, nämlich den Ich. Der Zivi und der Ich wollen gern einmal im Jugendheim übernachten.
Bei der Kinderbibelwoche war diesmal der Briefträger Friedolin auf der Suche nach Jesus zu Gast. Und wir waren zum Abschluß nicht türkisch, sondern griechisch essen.
Die Motorbootfahrt führte uns wieder in den Stadtpark von Leeuwaarden, wo ich diesmal allein joggen mußte. Aber es gab schöne neue sanitäre Einrichtungen. Und eine Kirmes gab es dort auch.
Die Mädchengruppe gibt es nun auch wieder, aber eigentlich sind ja fast alle Gruppen eher Mädchengruppen. Sogar gestrickt wird jetzt hier, auch nur von Mädchen und Frauen.
Mehrmals wurden musikalische Weltreisen unternommen, und die Trickboxx entführte Kinder in das Reich der Phantasie, und es gab am Schluß einen sogenannten Ohrenfilm zu sehen.
Beim Karneval gab es viele schöne Kostüme zu sehen, und es war brechend voll. Ich als Bär kam auch gut an, selbst der Ich war begeistert und ließ sich mit mir zusammen photographieren, nur mir war so heiß in dem Kostüm.
Zwischendurch haben dann noch Caro und Frank geheiratet, und das, wie es seit Tanja und Ingo schon Tradition beim Heiraten ist, zur Zeit des Abschlußfestes des Kinderferienprogramms.
Beim Kanufahren in Salzbergen gab es wieder die beliebten Photos mit Paddel und Schwimmweste, die hätte man auch glatt als Kunstpostkarten veröffentlichen können, wie es nach Abschluß des Kunstprojekts mit Ausstellung in der Sparkasse gemacht wurde.
Nicht vergessen sollten wir auch die 2. Volksinitiative zur Rettung der Kinder- und Jugendarbeit und die Unzuverlässigkeit von Politikern aller vier Parteien im Landtag.
Die Herbstfahrt nach Wimereux brachte dann den Spruch „Was sagst du mir das denn?“, selbst wenn das Haus schon halb unter Wasser steht, und allerlei Einkaufsfahrten und Kochaktionen mit sich. Eigentlich ist Pekannußkuchen doch eine Köstlichkeit! Und unser treuester Adidaskunde hat auch den Lüfter geliefert, der jetzt auf der Mädchentoilette vor sich hin lüftet.
Beim Fitnessprojekt machten sich die Mädchen fit, und den Zirkus gibt es natürlich auch immer noch.
Von der Jugendfreizeit weiß ich nicht so richtig viel, aber sie muß wohl sehr erfolgreich gewesen sein, ebenso wie die Kinderfreizeit, von der ich ja den Schwimmbad- und den Tanzfilm mit Jans musikalischer Begleitung oft genug gesehen habe.
Fußball gespielt wird auch immer noch, und auch mittwochs und donnerstags treffen sich Kinder im Jugendheim zu den Kindergruppen. Meist so um die 10 Personen, 9 Mädchen, manchmal ein Junge.
Jugendliche treffen sich auch, wobei manchmal kaum welche da sind und dann wieder wahre Horden. Einige werden gerade zu Badminton-Cracks ausgebildet.
Neue Aktionen für nächstes Jahr sind schon reichlich geplant, doch davon werde ich Euch in einem Jahr berichten.

Dieser Jahresrückblick 2006 wurde erstellt von Ralf Müller

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