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Der Rückblick auf das Jahr 2004 im

Evangelischen Jugendheim Rotthausen

Wieder ist ein ereignisreiches Jugendheimjahr vorbei. Am Jahresanfang fanden viele Aktionen im Rahmen der Volksinitiative zur gesetzlichen Absicherung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit statt. Zwar gibt es jetzt ein Gesetz, aber leider ist es doch zu den Geldmittelkürzungen gekommen.
Wir haben weiter Gespräche mit Politikern geführt, z.B. mit dem jetzt neuen Oberbürgermeister Baranowski und mit Vertretern verschiedener Parteien während einer Diskussion kurz vor den Kommunalwahlen. Nach wie vor bleibt die Frage, wieviel Kinder und Jugendliche Politikern wert sind.
Die Konfifahrt nach Haltern beschäftigte sich mit dem Thema Abendmahl, wobei ein schiefer Pappmachékelch gebaut wurde. Die Kinderbibelwoche hatte dasselbe Thema, und dabei wurden alle satt.
Beim großen Erlebniswochenende wurden alle durch ein Netz gehoben, bewältigten einen dunklen Kriechkeller und kletterten die Wand im BUGA-Park hoch.
Die Jugend lernte, mit Geld umzugehen und wollte in der virtuellen Sparkasse das Konto der eigenen Eltern plündern.
In der Kinderfreizeit ging es gruselig zu, am Schluß wußten alle, was sich gruseln bedeutet.
Bei der Halloweenparty sahen auch viele Kinder gruselig aus, aber das fand offenbar nur ich, denn die Kinder selbst waren alle recht fröhlich.
Beim Kanufahren auf der Ems fehlte zunächst der Kocher, aber da auch in Salzbergen Supermärkte inzwischen bis 20 Uhr geöffnet haben, ließ sich noch einer auftreiben.
Das konnte nicht verhindern, daß, wenn schon nicht die Ems, so doch dann der Regen uns ganz und gar naß gemacht hat.
So wurde wenigstens einmal unser Anhänger sauber, der inzwischen auch seine erste TÜV-Probe bestanden hat.
Beim Kinderkarneval ging es wieder hoch her, ich selbst war als Angler gekommen und habe das Lied vom Fischerboot gesungen.
Seemannslieder gab es auch noch einmal beim Kinderferienprogramm in den Unterwasserwelten, und das Lied „Die Gitarre und das Meer“ kannte selbst Jugendpfarrer Thomas Fischer noch.
Die Jugendfreizeit fand diesmal auch in Zelten statt; schön wäre es auch gewesen, wenn es während der Freizeit gar nicht geregnet hätte.
Während der Motorbootfahrt in Holland gab es wieder viele Kapitäne, und ich stand mal wieder ziemlich oft in der kleinen Küche. Und wir sind sogar an einem Kanal entlanggejoggt.
Das war sicher sehr gesund, und um Gesundheit ging es auch in einem unserer Projekte, dort wurde gern Rohkost angeboten, Wände wurden erklettert, Entspannungsübungen gemacht.
Nach der Zusammenarbeit mit der Hauptschule ist in diesem Schuljahr auch die Ganztagsgrundschule an den Start gegangen. Einige unserer ehrenamtlichen Kräfte arbeiten jetzt dort, und obwohl es für dieses Projekt eigentlich mehr Geld und mehr Personal geben müßte, funktioniert doch alles sehr gut.
Die Grundschulkinder haben inzwischen auch an einem Computerkurs teilgenommen und haben wie Ronja Räubertochter im Jugendheim ein Lagerfeuer gemacht und übernachtet.
Auch Themen wie Gewalt und Jugendkriminalität wurden aufgegriffen, Polizeibeamte wurden nach Polizeigriffen gefragt, und ein Anti-Mobbing-Training wurde durchgeführt.
Jungen und Mädchen wurde wieder Lebenspraxis nahegebracht, die Jungen haben geputzt, die Mädchen eine Orientshow geboten, Mütter wurden zum Essen eingeladen.
Zusammenarbeiten mußten die Ehrenamtlichen, die im Herbst mit an der Kanalküste waren, auch, und neben Planungen für das Jugendheim und Strandläufen entstand dort auch die Sicherheitssänfte Secuport.
Um Sicherheit ging es im weitesten Sinne auch bei der Aufklärung für Mädchen, und um Sicherheit ging es auch beim Stelzenlaufen. Unsere Stelzenläuferinnen liefen auch schon beim Kinderkarneval und beim Tag für alle sehr sicher herum, ebenso wie bei der Circusaufführung des Circus Kijuzi beim Kinderfest. Dort waren außer dem Circus Jim Knopf und seine Freunde zu Gast, und natürlich gab es auch wieder die beliebten Waffelberge.
Das geplante Musical ist auch fast fertig, aus vielen kleinen Szenen wird im neuen Jahr eine Aufführung erwachsen.
Im Internet tummeln sich zur Zeit sehr viele Jugendliche, und auch die Schulkinder haben die Computer liebgewonnen.
Der neue Superintendent des Kirchenkreises, Herr Höcker, hat uns bereits besucht und einen guten Eindruck unserer Arbeit gewinnen können.
Ich habe habe auch einen seh guten Eindruck von den allermeisten Dingen, die im Jahr2004 in unserem Jugendheim passiert sind und bin froh, daß es so viele Menschen gibt, die dazu beigetragen haben.

Dieser Jahresrückblick 2004 wurde erstellt von Ralf Müller

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