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Der Rückblick auf das Jahr 2003 im

Evangelischen Jugendheim Rotthausen

Schon wieder ist ein Jahr um, und wieder ist es Zeit für den Jahresrückblick.
Die Konfirmandenfahrt nach Haltern mit der beliebten Nachtwache fand wieder statt.
Es gab Theater mit Julia Schwarz und Ricarda Peters, und der Kinderkarneval war wieder die größte Veranstaltung mit 300 Gästen, zu denen auch Sternenfänger, Max und Moritz, DJ Bollek und DJ Pucki gehörten.
Zum zweiten Karneval ist die Halloweenparty geworden; dabei war eher dunkle Kleidung angesagt.
In diesem Jahr gab es wieder zwei Kirchenmausgruppen, so daß auch das jüngere Kind in unserem Haus wieder sein Zuhause findet.
Auch die Schülerbetreuung mit der Hauptschule Am Dahlbusch gibt es nach wie vor, trotz gekürzter Zuschüsse; und wegen der Ganztagsgrundschule verhandeln wir mit der Mechtenberggrundschule.
In der Ganztagsgrundschule in Horst sind Roswitha Fleischer und Janina Jordan aus unserem Jugendheim tätig und müssen unter schwierigsten Bedingungen dort die Kinder beglücken.
Das schönste Beispiel für die schlechte Vorbereitung der Stadt Gelsenkirchen waren die 38 Trinkbecher für 50 Schüler.
In diesem Jahr wurde die Anti-Aids-Kampagne, die schon im letzten Jahr gestartet worden war, von unseren Frauen fortgesetzt.
Die Kinderfreizeit in Holland hat in Sinderen den Superstar gesucht; der Hausvermieter und Dennis Corbeck, der Dieter Bohlen Rotthausens, haben bei holländischen Tänzen eine ganze Reihe davon gefunden.
Gut, daß die Jugendfreizeit auf der Hinreise den richtigen Weg gefunden hat; auf der Rückfahrt ist der Busfahrer nämlich in Düsseldorf mitsamt Anhänger in eine Sackgasse gefahren.
Das Kinderferienprogramm hatte Musical-Mixes und Wasserschlachten bei 38 Grad zu bieten.
Während der Kinderbibelwoche versteckte sich der ängstliche Jona im Fisch und wurde von den Kindern wieder lautstark herbeigerufen.
Beim Gemeindefest war schon das vorweggenommene Klingglöckchen angesagt, welches uns wegen der neuen Glocken ja auch weiterhin begleitet hat. Außerdem wurde eine Kunststele mit afrikanischen Motiven eröffnet, und es gab Bauchtanz zu sehen.
Um die Computer im Internetcafé kümmert sich neuerdings verstärkt unsere Virenspürnase Tobias Schilling.
Er war es auch, der Grünenpolitikern in Gelsenkirchen zusammen mit Julia Schwarz ein Hexenhäuschen überreicht hat, damit die sehen, mit was die Evangelische Jugend Rotthausen so alles Kinder und Jugendliche anlockt.
Die Herrentour führte uns dieses Jahr nach München; in der alten Pfannifabrik ging uns allerdings Ferenc Auer verloren; er durfte tanzen, uns anderen sagte der Disko-Türsteher jeweils: „Du kommst hier net rein!“
Die Damenfahrt führte nach Prag; von dieser weiß ich nur, daß es dort sehr schön gewesen sein soll.
Zum Kanufahren waren wir wieder auf der Ruhr und in Salzbergen auf der Ems; am Schluß ist Nicole mit unserem Busschlüssel weggefahren; gut, daß es Handys gibt!
Beim Kanutag auf der Ruhr ist diesmal niemand umgekippt, und es haben uns auch keine Zecken geplagt.
Beim großen Erlebnis suchten 20 Kinder auf dem Mechtenberg einen Schatz und machten dort eine Seereise; in Bottrop seilten sie sich vom Feuerwachturm ab und ließen aus nennenswerter Höhe ein mit Naturmaterialien ummanteltes Ei fallen und erkletterten schließlich noch den Felsen im Bugapark.
Im Herbst waren einige Ehrenamtliche an der französischen Mosel in einem alten Schloß untergebracht, neben Besprechungen über das Jugendheim gab es den Fabrikverkauf und das Photo eines jeden einzelnen mit jeweils 10 Einkaufstüten.
Beim Jungenprojekt wurde nicht nur gekocht, sondern auch gebügelt, geputzt und genäht.
Mädchen können auch nicht alles, so hieß es, und sie wagten sich an dieselben Dinge wie die Jungen, und darüber hinaus noch an Bäumeklettern, Scherbenlaufen, Selbstbehauptung und Formationstanzen.
Bildung wurde auch in diesem Jahr groß geschrieben:
Caro Bange hat ihr Examen geschafft, bei Verena und Anja Tunkel wird es bald auch so weit sein, Julia Schwarz will Erzieherin werden, dazu muß sie noch Bücher von Dieter Lenzen lesen, und Nicole Olbrich hat ihr Sozialwesen-Studium aufgenommen und sogar schon zwei Leistungsnachweise erworben.
Viel erste Hilfe wurde gelernt und geleistet, von Ehrenamtlichen, Mädchen und Jungen.
Auch in diesem Jahr gab es wieder viel Circus; Zip-Zap aus Südafrika war da; es wurde mit Obst und Gemüse jongliert; auch beim Kinderfest zusammen mit Gerd dem Gaukler, und auch eine Reise auf der Suche nach dem Schatz von Dugatugo wurde unternommen.
In den Osterferien gab es einen Computerkurs für 11 Kinder, die sich allesamt Visitenkarten hergestellt haben.
Ein trauriges Kapitel war der Irakkrieg; und mit Friedensgebeten und Friedensspaziergängen wurde auch in Rotthausen darauf reagiert.
Beim Kirchentag in Berlin waren wir immer unterwegs, bei Bibelarbeiten, bei Kulturveranstaltungen und auf dem Markt der Möglichkeiten, der jetzt Agorá heißt.
Früher gab es eine Anzeige, wenn man Stromkästen bemalte, heute gibt es Preise. In unserem Fall den 6., dank Nicole Olbrichs Entwurf der Völkerfreundschaft, der dann von Kirchenmäusen in der Karl-Meyer-Str. umgesetzt wurde.
In einer Photostory wurde ein Mord zwar aufgeklärt, aber es wurde nicht klar, warum er überhaupt begangen worden war.
Vielleicht wollten die Verbrecher den Solarofen stehlen, der von Matthias Klockhaus gebaut worden war.
Julia Schwarz bietet uns neuerdings fast täglich eine Karaoke-Show; die Geschichten Astrid Lindgrens werden von Verena Tunkel besprochen; wir haben für den Garten ein Riesenzelt gekauft; es gab eine Surffreizeit, und auch in diesem Jahr haben wieder Leute, die uns nahestehen, geheiratet:
Angela und Werner Heid-Schilling, Tanja und Ingo Kolenda, Sylwia und Maik Fleischer.
Wenn man sich mal so vor Augen hält, was hier in diesem Jahr wieder so alles angeboten wurde, dann fragt man sich natürlich, warum das Land Nordrhein-Westfalen den Kahlschlag in der Jugendarbeit plant. Dummen Politikern empfehle ich, einmal ein Jahr lang meine Stelle einzunehmen. Ob das unbedingt der Rotthauser Kinder- und Jugendarbeit nützen würde, ist jedoch eine andere Frage.

Dieser Jahresrückblick 2003 wurde erstellt von Ralf Müller

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