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Der Rückblick auf das Jahr 2002 im

Evangelischen Jugendheim Rotthausen

Auch in diesem Jahr ist rund ums Evangelische Jugendheim Rotthausen wieder allerlei passiert.
Im Januar gab es wieder einen Kindercircuskurs, und auch das ganze Jahr über wurde wieder mit dem Kindercircus Halli Galli geübt. Es gab mehrere Auftritte, so beim Tag für Alle in Gahlen, beim Aktionstag der Evangelischen Jugend in Schwerte, und zuletzt gab es die Abschiedsvorstellung mit dem etwas traurigen Ende bei der Circusgala. Den Leiterinnen des Circus einen besonderen Dank, daß sie dieses Highlight zwei Jahre lang ermöglicht haben.
Auch die Fahrt mit einer Großgruppe von Konfirmanden nach Haltern fand wieder statt, mit der inzwischen schon berühmten Nachtwache.
Anja Gigla hat es dort in Haltern immer so gut gefallen, daß sie inzwischen sogar dort arbeitet und auch bald dort hinziehen will. Ihre Einführung in der dortigen Gemeinde haben ja einige von uns erlebt, nämlich am Halloweenabend bzw. Reformationstag; und inzwischen sollen ja auch schon die ersten Mottoparties in Haltern geplant werden, Mottoparties, wie es sie ja auch dieses Jahr wieder bei After8 gab.
Im übrigen war ja auch Anjas Abschied eine einzige Mottoparty: „Wetten dass“. Zum Glück konnte Anja dabei ihre Ehre retten und die meisten der zu erratenden Teesorten erkennen.
Einige Monate zuvor war Anja 30 geworden, und für die vielen Gäste mußte im Garten sogar ein Zelt aufgestellt werden.
Beim Kinderkarneval im Großen Saal mußte in diesem Jahr sogar der Kleine Saal geöffnet werden, und es sind Hermines, bunte Fische, Harry Potters und tanzende Gummimädchen gekommen.
Für Kinder gab es keine Kirchenmäuse mehr, dafür aber Kinderworkshops mit Muffinsbacken und anderem und überhaupt viele Sonderaktionen wie auch die Halloweenparty mit ca. 80 Gästen.
In verschiedenen Projekten stellten sich die Leiter die Frage, so z.B. beim Rollenspielprojekt, wie kann ich all das Geld ausgeben, welches ich beantragt und nun auch bewilligt bekommen habe.
Unser Diplom-Physikingenieur, der mit der Jugend umweltfreundliche Raketen in den Rotthauser Himmel geschossen hat, hatte dieses Problem nicht; er hat aber nun noch Material für allerlei weitere Raketen übrig.
Im Schulprojekt kommen mittlerweile 20 Kinder an 3 Tagen hier ins Haus, um Mittag zu essen, Hausaufgaben zu machen, Deutsch zu lernen und sich am Computer zu bilden.
Ein eher überraschender „Höhepunkt“ des Jahres war auch unsere Anti-Aids-Kampagne, ins Leben gerufen von Ricarda Peters, fortgeführt dann von Dennis Fleischer, Julia Schwarz, Verena Tunkel und Detlef Brandenburger, später dann auch von Anja Gigla bei der Jugendfreizeit in Frankreich.
Bei der Kinderfreizeit in Holland wurde in diesem Jahr zum Glück kein Anhänger gestohlen, vielleicht ist unser neuer möglichen Dieben ja auch zu klein. Oder wurde der Anhänger diesmal gar nicht mitgenommen?
Das Internetcafé hat uns, wie nun schon seit einigen Jahren, auch wieder sehr viel beschäftigt; neue Computer und Bildschirme wurden angeschafft, und mittlerweile surft hier nicht nur der Jugendliche, sondern auch der alte Mensch. Bevor wir aber die neue dsl-Leitung bekommen haben, gab es ja im Nachhinein eher lustige Verhandlungen mit schlauen Menschen von Arcor, gelsen-net, Telekom und Eins & Eins. Weitere Auskünfte erteilt Matthias Klockhaus.
Beim Ferienprogramm wurden wir ins Mittelalter zurückversetzt, beim Abschlußfest waren Suleikas zu sehen, und das Lied von der Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe wird noch heute manchmal im Jugendheim gesungen.
Die Kinderbibelwoche begab sich dagegen aufs Eis, viele Pinguine waren zu sehen, die auch alle Gottes Liebe kennenlernen durften, und auch ich befand mich auf dem Glatteis, als ich im Gottesdienst den Text vom Kindermutmachlied gar nicht konnte. Aber ich habe mir sofort am Tag darauf das entsprechende Kindergesangbuch gekauft, damit so etwas nicht wieder passiert.
Die Herren waren diesmal in Berlin, obwohl wir eigentlich nach München wollten, wie immer gab es viel Kultur, Kneipen und anderes, und sollte es etwa so sein, daß die Tradition der Damenfahrt gar nicht mehr fortgesetzt wird?
Bei den Kinderflohmärkten ist es schon zum running gag geworden, daß ich den Kindern immer Barbiepuppen abkaufe, die dann später photographiert werden.
Beim Kanufahren auf der Ruhr sind wir nicht untergegangen, und beim Kanuwochenende auf der Ems ging es auch gemütlich zu, ein ruhiger Fluß eben. Der auch ansonsten beliebte Kaufrausch brach dann in Salzbergen am Sonntag beim dortigen Ortsfest mit Flohmarkt aus.
Es gab wieder verschiedene Graffiti-Aktionen, und beim Besprühen der Plakatwand in der Belforter Str. fing ein ziemlich unfreundlicher Bürger an, die Sprüherinnen zu beschimpfen, obwohl die Evangelische Jugend ja die Plakatwand gemietet hatte.
Mit Hilfe der Erlebnispädagogen konnten auch wieder Wände erklettert werden und auch ein sogenanntes Dangledoo, eine Art riesige Strickleiter mit Holzsprossen, die immer nur 2 Personen zu zweit bewältigen konnten.
Im Herbst waren wir dann an der Mosel, dort wurde zumindest den halben Tag lang von männlichen Wesen in der Küche gekocht, und einige hielten sich auf dem gemieteten Bauernhof auch zwischendurch beim Melken auf oder fütterten Gänse und Hühner mit unserem Kompost.
Die Idee von dem Kochen für Jungen wurde dann auch in unserem Jungenprojekt aufgegriffen, wo diese aber auch putzen, Knöpfe annähen und Bügeln gelernt haben.
Die Mädchen kamen aber auch nicht zu kurz; außer der schon traditionellen Mädchengruppe mit Verena Tunkel konnten sie in Wen-do-Kursen Selbstbehauptung erlernen, und Anja Gigla hinterfragte auch den Kult um den Körper.
Über einige dieser Aktivitäten wurde auch in der Kirchenzeitung „Unsere Kirche“ berichtet, und so wird hoffentlich auch nach außen hin deutlich, daß hier im Haus eine gute Kinder- und Jugendarbeit betrieben wird.
Neuerdings will ja die Kirchenleitung Personal im Bereich der Jugendarbeit einsparen, das wird zwar voraussichtlich nicht uns treffen, aber richtig ist es ja trotzdem nicht, nachdem noch vor nicht allzu langer Zeit behauptet wurde, daß die Kirche ohne Kinder und Jugendliche alt aussähe.
Vor ganz kurzer Zeit hat sich noch eine Breakdancegruppe zusammengefunden, deren Auftritt wir hoffentlich im nächsten Jahr erleben werden, so wie in diesem Jahr einige Jugendliche hier das Trommeln erlernt haben.
Und zuguterletzt fällt mir auch noch Caros Examensarbeit ein; eifert ihr alle nach, bis in die Nacht vor dem Abgabetermin hinein hat sie alles gegeben, um die bestmögliche Version ihrer Arbeit abgeben zu können.
Auch der Ehrenamtlichennachwuchs kann sich daran ein Beispiel nehmen: Fortbildung ist immer gut, immer wichtig. Aus diesem Grund sind ja auch in diesem Jahr einige zur Mitarbeitergrundschulung gefahren.
In diesem Sinne wünsche ich uns, daß es auch im nächsten Jahr wieder viele Ereignisse geben wird, an die wir uns dann gerne zurückerinnern werden.

Dieser Jahresrückblick 2002 wurde erstellt von Ralf Müller

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