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Der Rückblick auf das Jahr 2001 im

Evangelischen Jugendheim Rotthausen

Liebe Leute,

hoffentlich bekomme ich überhaupt noch all das zusammen, was sich im Jahr 2001 rund um unser Jugendheim ereignet hat.

In den Weihnachtsferien gab es wieder den beliebten Kinder-Circuskurs. Überhaupt war viel Circus angesagt in diesem Jahr; denn Caro Bange und Nicole Olbrich haben Halli Galli aus der Taufe gehoben. es gab mehrere erfolgreiche Aufführungen, und es wurden ungefähr 300 Photos gemacht.

Im Januar fuhren 10 Herren nach Paris, und wie immer, wenn sie mit mir unterwegs sind, sind sie es ja nicht zum Spaß. Und so wurden in den knapp drei Tagen ungefähr 29 Sehenswürdigkeiten angesteuert. Volker Schmidt weigerte sich allerdings, für günstiges Geld in den Fabrikverkaufsläden in der Rue Alésia etwas für seinen bald darauf geborenen Sohn zu kaufen. Hat Hülya Schmidt das eigentlich nachgeholt? Denn im Dezember waren 17 Frauen in Paris. Und haben sie mehr Sehenswürdigkeiten gesehen als wir? Auf jeden Fall ist das Kind ja schon seit dem Sommer da und wird nun abwechselnd von Hülya und Volker durch Rotthausen geschoben. Immerhin konnte ich vorher noch schöne Photos von Hülya mit Bauch machen.

Es gab in diesem Jahr nicht nur die Geburt eines Kindes, es gab auch Hochzeiten wie die von Karin und Ferenc Auer und die von Tanja und Bastian Gießelmann. Wir sollten Wetten abschließen, wer als nächstes heiratet...

Die Konfifahrt fand wieder in Haltern statt, und diesmal gab es sogar einen richtigen Nachtdienst, um die Jugend zu bändigen.

Der Kinderkarneval hatte auch wieder allerhand zu bieten und wurde zur bestbesuchten Veranstaltung im ganzen Jahr.

Bei der Kanufahrt auf der Lippe bin ich zweimal mit dem Boot gesunken; obwohl doch alle immer so gern bei mir im Boot gesessen haben, weil ich angeblich nie umkippe... "Jetzt ist es vorbei", so sprach Tanja Kolenda vor dem Versinken des Bootes.
Am Abend spielte Schalke dann im Pokalendspiel - völlig unbeeindruckt davon zeigte sich Michael Krüger, der auf einer Matte vor dem Fernseher quasi ermattet eingeschlafen war und den auch die Schalker Tore nicht wieder munter machen konnten.

Den Kirchentag in Frankfurt haben wir natürlich auch nicht zum Spaß besucht - wir waren ja dienstlich unterwegs. Und so ging es mitten in der Nacht mit einer Bibelarbeit los und endete ebenfalls wieder mitten in der Nacht mit einer biblischen Besinnung.

Beim Kinderferienprogramm haben wir wieder einmal erfahren, wie schön es ist, mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend zu fahren. In Wuppertal auf dem "Heiligen Berg" im Völkerkundemuseum angekommen, waren dann einige Kinder und Leiterinnen dem Zusammenbruch nahe...

Die Jugendfreizeit tummelte sich im Dreiländereck Frankreich / Deutschland / Schweiz, und dementsprechend wurde ein Dreiländerwährungsmix vorgenommen.

Die Kinderfreizeit war in Holland; und dort war unser Anhänger so beliebt, daß er gleich gestohlen wurde. Inzwischen hat aber Sebastian Küster, unser "Mister 120%", der gern andere Autos rammt, einen neuen Anhänger gekauft.

Bei der Spaßfahrt in Altena hat Anja Gigla zunächst im Jugendherbergsmuseum in der Burg in alten Betten probegelegen. In der Nacht hingegen wollte sie kein Bett mehr sehen, da hat sie lieber allen einmal lautstark vorgeführt, was ansonsten so in ihren Gitarrenkursen passiert.

Bei der Motorbootfahrt in Holland standen wieder die üblichen Experten am Steuer und fachsimpelten. Neu hinzugekommen war Bernd Vielhauer, der aber gleich in der Tradition von Cornelia Karras den Weg von störenden Segelbooten freigemacht hat.

Die Kinderbibelwoche fand dieses Mal in der Kirche statt, und rechtzeitig hatte Rolf Neuhaus auch einen Kirchenführer für Kinder zusammengestellt. Zum Glück sind die Glocken nicht während der Kirchenführung in die Tiefe gestürzt...

Auch andere wollten hoch hinaus, und so durften sich die Teilnehmer der Erlebniswoche zwar nicht vom  Kreiskirchenamt abseilen, weil Verwaltungsdirektor Robert Schwager die Erlebnispädagogik nicht kennt, aber immerhin von einem hohen Feuerwachtturm.

Bei der Ehrenamtlichenfahrt an die Kanalküste war unter anderen Joggen angesagt; und weil Marcus Krüger jeden Tag tonnenschwere Heizkörper irgendwelche Treffen rauf- und runterschleppt und deshalb völlig fit ist - und weil ich im Sand versunken und zusammengebrochen bin, hat er den Wettlauf gewonnen.
Und auch Halloween warf wieder einmal seine Schatten voraus - und wie üblich war der Einkaufsbummel mit Carolin Bange und Anja Gigla durch die entsprechenden Läden - 2 pro Stunde - von vielen Ohs und Ahs und entzückten Guck-Mal-Ausrufen begleitet.
Das Ergebnis dieser Beutezüge konnte dann bald darauf im Jugendheim bestaunt werden, als allerlei Halloween-Geister, Draculas und Halbtote um Grabsteine und Totenköpfe herumtanzten.

Zum Kinderfest kamen zwar nicht so viele Kinder wie gewöhnlich - es gab also genügend Waffeln - dafür aber umso mehr helfende Menschen, so daß sich die 33 Personen beim anschließenden Danke-schön-Essen auf 2 Pizzerias verteilen mußten.

Unser ehemaliger Jugendvorstandsvorsitzender Helmut Giga und seine Frau Monika sind in diesem Jahr zusammen 100 Jahre alt geworden, und auch das war ein Grund zum Feiern mit einer Band und Musik aus den vergangenen 100 Jahren.

An der Hauptschule und am Schulpavillon sind weitere Graffitis entstanden, und in der Sprayerszene hatte sich schon unser Kauf von 250 Spraydosen herumgesprochen. Doreen Bethke wird sie jetzt nach und nach - am Pennymarkt, an der Volksbankwand und anderswo versprühen. Zum Glück hat sie schon den Jugendheimeingang verschönert - bevor die Polizei sie erwischt hat.

Dann gab es ja auch noch einen Kinderflohmarkt - und hat Anja Gigla da nicht auch etwas für ihre Wohnung gekauft?

Auch Mädchenpower ist nach wie vor angesagt - wie der gute Zulauf zur Mädchengruppe zeigt - da wird auch gern schon mal rrrraus!!!! gerufen, wenn ein Junge unbefugt den Gruppenraum betritt.

Leider haben sich keine neuen Eltern gefunden, um die Kirchenmausgruppen zu leiten - auf jeden Fall noch einmal Dank an die Leiterinnen, die es jahrelang gemacht haben.

Auch in diesem Jahr waren wir mit einigen Leuten im Landtag in Düsseldorf  - Ehrenamtliche und Hauptamtliche sind klüger als  sogenannte Jugendpolitiker, das konnten wir dort feststellen - fragt sich nur, ob diejenigen, die da zu entscheiden haben, an unserem Sachverstand interessiert sind.
Bei einem Gespräch über die Situation von Jugendlichen in Rotthausen beim SPD-Ortsvereinsvorstand stellte sich allerdings heraus, daß es in der Rotthauser SPD gerade ein Mitglied unter 35 gibt - anderen Parteien wird es ähnlich gehen - und ist es denn ein Wunder?

Und dann gab es noch eine krasse Hip-Hop-Aufführung mit Rap, Breakdance und Trommeln als Zugabe, wir haben dreimal in der Woche die Schüler der Hauptschule im Haus, stets wird an Computern gebastelt, und im nächsten Jahr werden auch Senioren vor den Rechnern sitzen, und das ganze Jahr über gab es Wohlfühlen mit Anja - sie stellt sogar Schnaps mit ihren Gruppenmitgliedern her!
 

Dieser Jahresrückblick 2001 wurde erstellt von Ralf Müller

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