zurück zur Startseite der Ev. Jugend Rotthausen

Der Rückblick auf das Jahr 1999 im

Evangelischen Jugendheim Rotthausen

Liebe Leute,

da das Jahr und das Jahrtausend nun zu Ende sind, möchte ich Euch noch einmal ein paar Höhepunkte des vergangenen Jahres in Erinnerung rufen.

Das Jahr begann mit dem Neujahrsempfang in Höntrop und einer etwas langatmigen Rede des Landesjugendpfarrers und mit einem üppigen Buffet.

Dann kam die Hauptamtlichenklausurtagung und mit ihr die immer wiederkehrende  Frage, ob das Jugendpfarramt für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Die Disko-Party, die sich als Treffen von  lauter kleinen Feiglingen entpuppte, brachte Volker und Hülya fast zur Verzweiflung.

Sie ließen sich dadurch aber nicht vom Heiraten abhalten, und Ulli Danielsmeier seinerseits glänzte mit dem Hinweis auf Volkers Jeep, neben dem immer ein Tankwagen mitfahren muß.

Die alljährliche Fahrt mit Konfirmanden nach Haltern bot diesmal die Cindy-und Bert-Nummer mit der Jacke und den fremden Armen und den Bau der Arche Noah.

Die Erlebniswoche Nr. 1 in diesem Jahr mit Melanie und Philipp hatte die Bezwingung des Klettersteigs in Duisburg als Höhepunkt, wobei uns allen etwas flau im Magen wurde. Dabei kamen der Dozent der Uni Essen, Thomas Schut, und Dominik als Bergvagabunden ganz groß heraus.

Es gab auch wieder die Fahrt mit dem Französisch-Kurs nach Frankreich, diesmal an die Kanalküste und dabei meinen Anruf auf  Volkers Handy vor der Presbyteriumssitzung, um Grüße auszurichten, was Anlaß für fröhliche Diskussionen im Presbyterium war.

Die Herrenfahrt nach Paris fand endlich statt, mit, wie Volker es sagen würde, der Besichtigung von "zusammengeklopptem Eisen" mit dem Titel "Frau mit Vogel" von Miró, Hundepostkarten für Lars, Sprüngen über Métro-Barrieren, um Fahrgeld zu sparen (weil Volkers Jeep schon zuviel Sprit verbraucht hatte) und der Bezwingung des Eiffelturms.

Dann gab es die Kanufahrt auf der Wupper, wo Matthias´ Handy keinen Empfang hatte und in der Anja, Tanja und Melanie auch gebadet haben.

Mein 20-jähriges Dienstjubiläum am 1. Juni zeigte ebenso wie das Ende des Jahrtausends, wie schnell die Zeit vergeht.

Eine weitere Kanufahrt gab es mit Kindern auf der Ruhr, in die dann zum Glück am Wehr in Bochum-Dahlhausen nicht ich gefallen bin, nein, es war Thomas beim wiederholten Hinunterfahren der Bootsrutsche.

Und noch einmal Kanufahren, wieder auf der Ruhr mit diesmal freiwilligem Schwimmen in derselben, der Erholung beim anschließenden Weinfest mit dem großen Regen beim Abbauen und den völlig durcheinander geratenen Zeltstangen.

Beim  Kinderferienprogramm wurden Oscars und Ehren-Oscars verliehen, der  Kreisjugendpfarrer Thomas Fischer sang Wahnsinn, und die Aufführung des Piratenstückes wollte und wollte nicht enden.

Die Kinderfreizeit nach Lienen, die immer noch abgerechnet werden muß, schloß sich an.

Ebenso die Jugendfreizeit nach Bécourt mit einem Trip nach England, begeisterten Jugendlichen, aber einer Vermieterin, die Volker im nächsten Jahr nicht mehr aufnehmen will.

Das Gemeindefest mit den zahlreichen Spiel-, Spaß- und kreativen Angeboten des Kindergartens und erstmaligem Surfen im Internet war ebenfalls wieder sehr beliebt, auch wenn im Vorfeld bei der Vorbereitung wieder die Würstchen- und Bierpreise das wichtigste Thema waren.

Und dann hielt uns immer wieder das Internetcafé in Atem, mit unseren System-Administratoren Dieter, Holger und Frank. Ein Wettlauf mit Ulrich Kaminski im Bonhoeffer-Haus, wer als erster eröffnet, war nicht nötig, denn das Bonni ist erst kürzlich an den Start gegangen.

Und so betraten Menschen wie Dr. Renz, Koli 18, Nachtschwärmerin, Jukkaline, Kalurak oder Dadaschlag die Bühne des Jugendheims und die Chaträume. Kinder zogen zahlreich in Springmaus-City ein.

Die offizielle Eröffnung mit CDU- und SPD-Politikern, Jugendpfarrer Thomas Fischer, dem selbsternannten Internetbeauftragten der Evangelischen Jugend, dem Vorsitzenden des Synodalen Jugendausschusses, Stefan Benecke, dem Baukirchmeister, Herrn Dörnenburg,  und mit unserem Präses Detlef Brandenburger bei Saft und Sekt war dann natürlich auch ein großer Erfolg.

Die Spaßfahrt nach Heimbach hielt tolle Kirmesveranstaltungen in der Eifel-Provinz für uns bereit.

Und immer wieder Erlebnispädagogik: Erst mit Kindern, die mit verbundenen Augen vor Laternenpfähle laufen, und dann noch ein Rotthausen-Monopoly mit Philipp und Melanie, bei dem Anja und Melanie immer wieder Miete in Straßen zahlen mußten, die schon Matthias und mir gehörten.

Die Kinderbibelwoche bot uns die Hochzeit von Boas und Ruth, und wieder trat Dr. Renz auf den Plan, diesmal in der Rolle des Boas, der vor lauter Aufregung seinen Text vergessen hatte.

Die Trommlergruppe aus Hagen, die nicht kam, versetzte mich in große Aufregung, aber Rolf Neuhaus konnte  kurzfristig andere Trommler anheuern.

Und dann hat Caro endlich ihr Latinum geschafft! Ihr größter Motivator, Ulli Danielsmeier, hat sie dafür geküßt.

Während der Ehrenamtlichenfahrt in den Ardennen konnten wir eine Champagnerkellerei in Reims (wo Lars gleich mehrere Flaschen eingekellert hat) und die größte Burg Europas in Sédan besichtigen, und einige Teilnehmer versuchten mit mehr oder weniger Erfolg, Französisch zu lernen. Außerdem wurde ständig Holz für den Kamin gesucht.

Nicht vergessen sollten wir auch die Hochzeiten unserer alten Freunde Hasan und Köksal mit stundenlang musizierenden Flötenschlümpfen und einigen Nachwuchstarkans.

Das Gespräch mit dem jetzt neuen Oberbürgermeister Oliver Wittke kurz vor den Kommunalwahlen, in dem er die Bedeutung der Evangelischen Jugend betont hat, fand bei uns im Haus statt. Hat ihm das die entscheidenden Wählerstimmen eingebracht?

Schlag auf Schlag ging es weiter mit Melanies Schwangerschaft, ihrer kurzfristig angesetzten Hochzeit und ihrer Hochzeitsreise nach Paris.

Auch in diesem Jahr gab es wieder Wendo-und Selbstbehauptungstraining  für die Mädchen, ebenso wie einen Mädchentag.

Und immer wieder die Medien: Beim Mitarbeitertag der Evangelischen Jugend bei uns im Haus wurden reichlich Computer herangeschafft. Die Computer wurden leider wieder abgeholt, aber die 30 Getränkekisten blieben uns noch lange Zeit erhalten.

Das Kinderfest zusammen mit dem Kindergarten, seinen und unseren Aktionen und mit dem mittelalterlichen Gaukler Rapor und Nicole als seiner Mitgauklerin, der traditionellen Waffelbackaktion, stieß ebenfalls wieder auf große Resonanz.

Die Frauenfahrt nach Berlin mit Glühwein trinkenden Teilnehmerinnen ist gerade erst zu Ende gegangen.

Der Besuch von Jugendpfarrern und Sozialarbeitern aus England, die an einem Abend in der Kneipe versackten und erst gegen drei Uhr morgens wieder kamen und erneut Interesse an einem Jugendaustausch mit uns haben, ist ebenfalls gerade erst zu Ende gegangen.

Und so sind wir schließlich also wieder bei der alljährlichen Grabbelsackfeier angekommen, die einen erneuten und vermutlich letzten Höhepunkt in diesem Jahr, ja in diesem Jahrtausend darstellt.

So wollen wir denn feiern und alle darauf hoffen, daß sich bis zum "Grabbelsack" 2000 wieder viele viele Dinge ereignet haben werden, von denen es zu berichten gilt.

Dieser Jahresrückblick 1999 wurde erstellt von Ralf Müller

zurück zur Startseite der Ev. Jugend Rotthausen