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Eröffnung Internetcafé mit Hans Frey (links) und Wolfgang Heimberg (rechts)
Internetcafé der
Evangelischen Jugend Rotthausen eröffnet

Nachdem es schon seit einiger Zeit "inoffiziell" in Betrieb ist, fand am 24. November die offizielle Eröffnung des Internetcafés der Evangelischen Jugend Rotthausen statt. Bei einem Empfang mit Saft und Sekt hatten sich zahlreiche Kinder und Jugendliche versammelt, um mit Politikern und Kirchenvertretern gemeinsam Internetseiten zu betrachten und zu fachsimpeln.

Das Internetcafé der Rotthauser Kirchengemeinde ist die erste von zunächst vier im Kirchenkreis geplanten Einrichtungen, die Kindern und Jugendlichen einen modernen Zugang zu Information und Bildung vermitteln und neue Wege der Kommunikation beschreiten will.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Hans Frey, der das Projekt bereits in der Planungsphase wohlwollend begleitet hatte und der jugendpolitische Sprecher der Gelsenkirchener CDU, Wolfgang Heimberg, waren sichtlich beeindruckt von der Medienkompetenz, die einige Kinder bereits erworben hatten. Jannik Seitzer und Sebastian Pluschke zeigten den Politikern, welche Kinderseiten sie so ansteuern und was man mit dem Internet alles machen kann.

Aus spielerischem Umgang mit dem Medium erwächst technisches Fachwissen; und die Lernsituation kann sich durchaus umkehren: Erwachsene lernen von Kindern. Thomas Fischer, Jugendpfarrer des Kirchenkreises, betonte die Bedeutung des Umgangs mit Medien für die Evangelische Jugendarbeit. Sie habe schon eine Vorreiterrolle gespielt, als die Videokamera populär wurde; und diese Vorreiterrolle habe sie heute immer noch.

Das Internetcafé ist an insgesamt 16 Stunden in der Woche geöffnet und wird pädagogisch begleitet von einer Gruppe von 10 Ehrenamtlichen. Die Einrichtung wird z.Z. bereits von etwa 70 regelmäßigen Besuchern genutzt.

Neben den allgemeinen Öffnungszeiten sind spezielle Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geplant.

Während der Eröffnung wies Cornelia Karras, zuständig für die Arbeit der Evangelischen Jugend Rotthausen mit Frauen und Mädchen, auf die Bedeutung des Mediums Internet für diese spezielle Zielgruppe hin.

Nach einer Einführungsveranstaltung, die bereits stattgefunden hat, soll durch weiterführende Seminare eine Verzahnung mit der bestehenden Mädchenarbeit der Evangelischen Jugend erreicht werden.

Zuletzt sei noch einmal Thomas Fischer erwähnt, der darauf hinwies, daß die Entstehung einer Internetseite der Evangelischen Jugend und einer Informationsplattform geplant sei; ein Projekt, an dem bereits fieberhaft gearbeitet wird.

Diese Seite wird unter der Adresse www.ev-jugend-rotthausen.de im Internet zu finden sein.

Weitere Informationen sind erhältlich unter der e-mail-Adresse evjugend.rotthausen@web.de.

Ralf Müller
 

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