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„Frederick und seine Mäusefreunde“ -
ein Theaterprojekt

Hintergrund der Projektidee
Wir haben in unserem Jugendheim schon des öfteren erfolgreich Theaterprojekte angeboten.
Die Kinder und Jugendlichen hatten Spaß dabei, und sie hatten die Möglichkeit, ein Stück selbst mit zu entwickeln und aufzuführen. Hieran wollen wir mit dem Theaterprojekt „Frederick“ anknüpfen.

Der inhaltliche Hintergrund
In dem Buch von Leo Lionni „Frederick und seine Mäusefreunde“ sind 7 Mäusegeschichten in einem Band zusammengefasst. Die Geschichten und die dazugehörigen phantasievollen Bilder behandeln Themen, die auch für die Lebenswelt von Kindern wichtig sind.
In der Geschichte von Frederick geht es z.B. darum, daß ein Außenseiter sich dem gemeinsamen Sammeln der Wintervorräte verweigert, dafür aber Sonnenstrahlen sammelt und seine Freunde im Winter von innen her erwärmen kann.
Auch sein Dichten lässt es seinen Freunden warm ums Herz werden.
So wird gezeigt, daß jeder eigene Fähigkeiten und Gaben hat, die er in eine Gruppe einbringen kann.
In der Geschichte „Geraldine und die Mauseflöte“ gelingt es Geraldine, aus einem Käse eine Flötenspielermaus zu nagen, die Musik machen kann. Schließlich ist die Musik in ihr selbst, und sie kann ihren Freunden den Käse zum Verspeisen anbieten und sie gleichzeitig mit der Flötenmusik erfreuen.
In der Geschichte „Matthias und sein Traum“ sieht Matthias Bilder im Museum, lernt die Farben lieben und wird schließlich selbst Maler.
Zwei der Geschichten wurden von Fredrik Vahle ins Deutsche übersetzt, und auch musikalisch unterlegte Hörspiele mit den Mäusen gibt es vom ihm. Hier lassen sich möglicherweise weitere Anregungen, sowohl was den Inhalt, als auch was die Umsetzung angeht, finden.

Die Bedeutung der Kunst
Diese drei Beispielgeschichten zeigen sehr schön die Bedeutung der Kunst – auch schon für Kinder.
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ – dieses Motto könnte über dem künstlerischen Schaffen stehen. Auch die vom Wortsinn her zunächst einmal „brotlose“ Kunst erweist sich vom Ergebnis her als keineswegs brotlos, sondern nimmt eine zentrale Rolle im Leben von Menschen / Kindern ein. Sonnenstrahlen, Farben, Gedichte, Musik, Bilder, all dies bringt Sonne und Farbe ins Leben der Kinder. Dies kann den Teilnehmern anhand der Geschichten sehr schön vermittelt werden.

Künstlerische Umsetzung
Die Geschichten bieten ein Handlungsgerüst, welches in ein Theaterstück umgesetzt werden soll. Dabei wäre es möglich, nur auf eine Geschichte zurückzugreifen, mehrere hintereinander zu spielen oder mehrere Geschichten und ihre Handlung miteinander zu verbinden.
Dies soll zunächst offen bleiben und auch von den eigenen Ideen der Kinder abhängig gemacht werden.
Die Kinder können den Handlungsstrang selbst beeinflussen, sie werden damit selbst zu Autoren.
Die Kinder sollen außerdem die Kostümierung – für die es durch die Bilder im Buch schon schöne Anregungen gibt – und die Kulissen selbst entwerfen.
Schließlich wird die Abschlussvorführung bei einem Kinderfest für die ganze Familie die künstlerische Gesamtleistung der Kinder in den Vordergrund rücken und gleichzeitig die vermittelten Inhalte auch an das Publikum weitergeben. Zudem wird dann sicherlich die Darbietung und ihre Aufnahme beim Publikum das Selbstwert- und Gemeinschaftsgefühl der Kinder stärken und insgesamt noch einmal die Bedeutung der Kunst im Leben der Menschen betonen.
Es wäre auch an weitere Aufführungen, z.B. in der Seniorenstube, zu denken.

Zielgruppe
Bis zu 15 Kinder ab 6 Jahren
Dauer des Projekts
13 Wochen x 2 Stunden im 2. Halbjahr 2007, beginnend am 14.8.2007, und eventuell einzelne weitere Termine (Bühnenaufbau, Generalprobe, Aufführungen)

Elke Brandenburger, Ralf Müller

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