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Erlebniswochenende der Ev. Jugend Rotthausen vom 5.-7.6.2009

Hintergrund
Erlebnispädagogik will das Selbstbewußtsein stärken, indem (in diesem Fall) Kinder und Jugendliche Grenzerfahrungen machen. Wenn sie eine Aufgabe bewältigen wollen, müssen sie Mut zeigen, sie müssen mit anderen zusammenarbeiten, dann stellt sich ein Erfolgserlebnis ein.
Sie werden allerdings nicht gezwungen, etwas zu tun, wovor sie Angst haben. Jeder tut nur das, was er sich traut.

Zielgruppe
Unser diesjähriges Projekt richtet sich an maximal 30 Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren.

Durchführung der Aktionen
Vorbereitet werden die Aktionen vom erlebnispädagogischen Verein „City Bound“ der mit der Universität Essen zusammenarbeitet, welche im Rahmen des Pädagogikstudiums eine entsprechende Ausbildung organisiert.
Diese Zusammenarbeit pflegen wir bereits seit mehreren Jahren; die Angebote waren immer äußerst qualifiziert.
In diesem Jahr verbinden wir das erlebnispädagogische Angebot mit einer Übernachtungsaktion in unserem Jugendheim, und durch dieses intensive Zusammensein über 2 ½ Tage wird sicher die Eindrücklichkeit des Erlebnisses verstärkt.
Nach dem gemeinsamen Festlegen von Regeln für das Wochenende wird am Freitag abend ein Erlebnisparcours im Rotthauser Naherholungsgebiet Mechtenberg oder – je nach Wetterlage – auf dem baumbewachsenen Schulhof der Rotthauser Hauptschule und in der dortigen Sporthalle aufgebaut werden.
So kann z.B. an Seilen entlang über Baumstämme balanciert werden. Mit verbundenen Augen werden die Kinder an einem Seil entlanggehen.
Zwischendurch werden zum besseren Kennenlernen Gruppenspiele gemacht.
Zuguterletzt soll ein „Schatz“ geborgen werden, ohne dass die Füße den Boden berühren dürfen. Ein Kind muß an einer Seilkonstruktion über den Schatz gezogen werden und muß ihn dann bergen.
Am Samstag ist eine Einheit im Hochseilgarten in Witten geplant, zusammen mit einer Abseilaktion von einem Feuerwachtturm.
Außerdem wird es wieder einige Gruppenspiele geben, die nun berücksichtigen, dass die Kinder sich schon besser kennen.
Am Sonntag wird im Landschaftspark Duisburg-Nord geklettert. An den Wänden des alten Stahlwerks sind Klettergriffe eingelassen, und es können Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade bewältigt werden. Die dazugehörigen Sicherheitstechniken und Knoten sollen vorher erlernt werden. Ein Kind darf klettern, 2 andere müssen sichern.
Schließlich wird in kleinen Gruppen der Klettersteig bewältigt, der in luftiger Höhe an verschiedenen Mauern entlangführt. Am Schluss geht es über eine Hängebrücke aus Holz, bevor man sich abseilen muß. Das wird die Kinder sehr beeindrucken.
Am Schluss ist eine Auswertungsrunde geplant.

Ralf Müller

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