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Pimp your clothes – Verwerten statt wegwerfen. Modeworkshop

Zielgruppe
30 Kinder im Alter von 6-10 Jahren

Ort der Durchführung
Ev. Jugendheim Rotthausen, Schonnebecker Str. 25, 45884 Gelsenkirchen

Zeitpunkt der Durchführung
2.,5., 6.1.2015 jeweils 10-14 Uhr

Was ist wertvoll und was gehört in den Müll?
Wie bewerten wir in unserer Gesellschaft das Thema Recycling und wie gehen wir mit dem überhandnehmenden Müllaufkommen um? Trotz Alters- und Kinderarmut werden viele Dinge des Alltags einfach weggeworfen und fabrikneu gekauft.

•    Meine Hose ist kaputt: Statt sie zu nähen, wird sie in den Müll geworfen und eine neue muss her.
•    Mein teures Handy ist runtergefallen: Egal! Ab in den nächsten Technikmarkt und neu gekauft!

Was passiert mit dem Abfall einer Wegwerfgesellschaft? Wohin damit. Oder ist Müll nicht gleich Müll? Viele Produkte lassen sich wiederverwerten. Im Schmuckworkshop sollen die Kinder genau das lernen. Was andere wegwerfen, kann unter Umständen noch gebraucht und zu ungewöhnlichen Sachen weiterverarbeitet werden. Die Kinder sollen in den vier Tagen ein Gespür dafür bekommen, dass auch alte Dinge noch einen Wert haben und zu gebrauchen sind. Der Workshop steht unter dem Motto »Verwerten statt wegwerfen«. Zusammen mit den Kindern geht es auf Entdeckungstour. Was lässt sich aus den alten Sachen alles herstellen, ohne dass jemand merkt, dass es sich hierbei um Müll handelt? Die Mädchen und Jungen lernen in dieser Zeit verschiedene Werkstoffe kennen und bekommen einen Einblick in die Schmuckherstellung. Am Ende sollen die Schülerinnen und Schüler ihre abwechslungsreiche Kollektion in der Gruppe vorstellen.

Die pädagogischen und sozialen Motive

•    Teamarbeit: Die Kinder arbeiten größtenteils selbstständig in Kleingruppen zusammen. Dabei helfen die Älteren den jüngeren Kindern bei der Umsetzung ihrer Ideen.

•    Selbstständiges Arbeiten: Nach einer Einführung in das entsprechende Themengebiet sollen die Kinder selbstständig an der Umsetzung ihrer Idee arbeiten.

•    Kreativität herausfordern: Zusammen überlegen die Teilnehmer des Workshops, was aus den zur Verfügung gestellten Materialien alles hergestellt werden kann. Dabei wird die kindliche Kreativität herausgefordert.

•    Arbeiten mit verschiedenen Werkstoffen: verantwortungsvoller Umgang mit verschiedenem Material (Draht, Ton, Papier, Stoff, Holz, Leder etc.)

•    Schulung der Feinmotorik: Papierperlen auffädeln oder mit einer Drahtzange den biegsamen Aluminiumdraht in Form bringen, fördert die feinmotorischen Fähigkeiten der Kinder.

•    Selbstbewusstsein fördern: Jede Idee ist wertvoll, jede Aufgabe ist zu schaffen. Am Ende folgt eine Präsentation der Kollektion.

Ablauf der Projekttage

Tag 1: Vorstellung des Projektes
•    Beginn mit einer kleinen Modenschau

Klärung verschiedener Begriffe:
•    Wegwerfgesellschaft
•    Recycling/ Verwertung
•    Trash Art - Township-Kunst
•    Schmuck - kleiner Exkurs in die Geschichte

Welchen Schmuck gibt es? - Brainstorming
•    Wir überlegen zusammen, was aus den zur Verfügung gestellten Materialien hergestellt werden kann.
•    Die Kinder bekommen Zeit, sich ihren eigenen Schuhkarton zu gestalten, in welchem ihre Schmucksachen für die Zeit des Workshops gelagert werden.

Gruppenaufteilung
•    Beginn der ersten vorbereitenden Arbeiten: Papierperlen herstellen, Tonkugeln formen, Tonscherben schleifen etc.


Tag 2: Thema »Knüpfen und Knoten«
•    Die Kinder lernen drei verschiedene Knotentechniken, die sie zur Schmuckherstellung benötigen.
•    Gemeinsames Üben der Knotentechnik
•    Schmuckstücke mit Knoten herstellen


Tag 3: Thema »Mit Nadel und Faden«
•    Alte Stoffreste, zerrissene Jeans und ein bunter Mix aus Knöpfen bieten die Möglichkeit zur Herstellung von Handy-Taschen, Gürteln und Umhängetaschen, Buchhüllen oder schicken Armbändern.
•    Die Kinder lernen in einfachen Schritten, mit Nadel und Faden umzugehen.
•    Gemeinsames Üben
•    Selbstständiges Arbeiten in den Gruppen
•    Alternativ kann an Projekten der vorherigen Tage gearbeitet werden.


Tag 4: Thema »Draht und alte Dosen«
•    Draht und Dosen lassen sich zu kleinen Kunstwerken verarbeiten.
•    Alternativ kann an den Projekten der ersten Workshoptage weitergearbeitet werden.

Zum Schluss findet eine Modenschau statt:
•    Die Kinder stellen den anderen Gruppenteilnehmern ihre eigene Kollektion vor.
•    Alle gefertigten Schmuckstücke dürfen mit nach Hause genommen werden.


Sandra-Maria Erdmann


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